Absorber im Klangschloss Analyse

Raumakustische Analyse für das Klangschloss Masse 8 × 5 × 3 m

diagramm rt60
Akustikbericht Musikzimmer
Akustikbericht für Elementor

Raumakustische Analyse für ein Musikzimmer
8 × 5 × 3 m

Professionell aufbereiteter Materialvergleich mit Frequenzmesskurven, DIN-Diagrammen, αw-Bewertung nach ISO 11654, RT60-Simulation und planerischer Empfehlung für ein hochwertig nutzbares Musikzimmer.

Projektübersicht
120 m³Raumvolumen
40 m²Grundfläche
1,6 sRT60 Bestand
0,45–0,55 sZiel nach Optimierung

Materialbenchmark

Verglichen wurden textile Absorber, PET-Vlies-Varianten, Melaminharzschaum und dekorative Lösungen. Die PET-Vlies-Kurven basieren auf der bereitgestellten Grafik; die übrigen Kurven auf den verwendeten Prüfberichtswerten aus dem bisherigen Bericht.

Material Typ Stärke αw Klasse Einsatzschwerpunkt
PET-Vlies 50 mmPolyesterabsorber50 mm0,95AWandabsorber, breitbandige Optimierung
Basotect 50 mmMelaminharzschaum50 mm0,90ADeckenfelder, Erstreflexionen
MoonlightAkustikvorhangvariabel0,90AFenster- und Trennzonen
PET-Vlies 40 mmPolyesterabsorber40 mm0,80BStandard-Absorberflächen
PET-Vlies 25 mmPolyesterabsorber25 mm0,65CMittel-/Hochton-Optimierung
Alphacoustic IIAkustikvorhang, transparentvariabel0,60CArchitektonische Vorhanglösung
Rentiermoos 50 mmDekorabsorber50 mm0,45DErgänzende Hochtondämpfung

Frequenzmesskurven und DIN-Diagramme

Die folgende Vergleichsgrafik zeigt den Schallabsorptionsgrad αs im DIN-Frequenzraster von 100 bis 5000 Hz. So lassen sich Basotect, PET-Vlies und textile Lösungen direkt gegenüberstellen.

Frequenzmesskurven verschiedener Absorber
Hinweis: Die PET-Vlies-Kurven wurden aus der bereitgestellten Grafik digitalisiert und sind als belastbare Näherung zu verstehen.

αw-Bewertung nach ISO 11654

Der bewertete Schallabsorptionsgrad αw verdichtet die frequenzabhängige Wirkung auf einen normierten Vergleichswert und ordnet die Materialien in Akustikklassen von A bis E ein.

Alpha-w Vergleich der Materialien

Wesentliche Erkenntnisse

Die Kombination der Materialien ermöglicht eine gezielte Zonierung des Raumes:

  • Basotect 50 mm eignet sich besonders für Deckenfelder und frühe Reflexionspunkte.
  • PET-Vlies 50 mm liefert eine sehr starke Wirkung im Mitteltonbereich und stabilisiert die Sprach- und Musikwiedergabe.
  • Moonlight ergänzt die Behandlung an Fensterflächen und flexiblen Trennzonen.
  • Alphacoustic ist interessant, wenn Transparenz und leichte textile Wirkung im Vordergrund stehen.
  • Rentiermoos ist eher eine dekorative Ergänzung als Hauptmaßnahme.

RT60-Simulation für das Musikzimmer

Simuliert wurde ein Musikzimmer mit 8 m × 5 m × 3 m. Als Zielwert wurde ein Bereich von etwa 0,45 bis 0,55 s angesetzt, um sowohl präzises Hören als auch angenehmes Musizieren zu ermöglichen.

RT60 Simulation Musikzimmer
Planungsempfehlung

Empfohlene Maßnahmen

Decke10–12 m² Basotect 50 mm als Deckensegel oder Akustikfelder
Seitenwände6–8 m² PET-Vlies 50 mm an Erstreflexionspunkten
Rückwand4–6 m² PET-Vlies oder Kombination aus Absorption und Diffusion
FensterseiteMoonlight-Akustikvorhang als variable Ergänzung
BodenTeppich im zentralen Bereich zur Zusatzdämpfung im Hochton
Erwarteter Effekt: Reduktion der Nachhallzeit von ca. 1,6 s auf etwa 0,45–0,55 s, deutlich verbesserte Ortung, höhere Sprachverständlichkeit und kontrolliertere Musikwiedergabe.

Datei 1
diagramm_frequenzmesskurven.png

Vergleich aller Messkurven im DIN-Raster.

Datei 2
diagramm_alpha_w.png

αw-Benchmark mit Akustikklassen A–E.

Datei 3
diagramm_rt60.png

Vorher-/Nachher-Simulation für das Musikzimmer.

Akustikbericht Musikzimmer
Akustikbericht für Elementor

Raumakustische Analyse für ein Musikzimmer
8 × 5 × 3 m

Professionell aufbereiteter Materialvergleich mit Frequenzmesskurven, DIN-Diagrammen, αw-Bewertung nach ISO 11654, RT60-Simulation und planerischer Empfehlung für ein hochwertig nutzbares Musikzimmer.

Projektübersicht
120 m³Raumvolumen
40 m²Grundfläche
1,6 sRT60 Bestand
0,45–0,55 sZiel nach Optimierung

Materialbenchmark

Verglichen wurden textile Absorber, PET-Vlies-Varianten, Melaminharzschaum und dekorative Lösungen. Die PET-Vlies-Kurven basieren auf der bereitgestellten Grafik; die übrigen Kurven auf den verwendeten Prüfberichtswerten aus dem bisherigen Bericht.

Material Typ Stärke αw Klasse Einsatzschwerpunkt
PET-Vlies 50 mmPolyesterabsorber50 mm0,95AWandabsorber, breitbandige Optimierung
Basotect 50 mmMelaminharzschaum50 mm0,90ADeckenfelder, Erstreflexionen
MoonlightAkustikvorhangvariabel0,90AFenster- und Trennzonen
PET-Vlies 40 mmPolyesterabsorber40 mm0,80BStandard-Absorberflächen
PET-Vlies 25 mmPolyesterabsorber25 mm0,65CMittel-/Hochton-Optimierung
Alphacoustic IIAkustikvorhang, transparentvariabel0,60CArchitektonische Vorhanglösung
Rentiermoos 50 mmDekorabsorber50 mm0,45DErgänzende Hochtondämpfung

Frequenzmesskurven und DIN-Diagramme

Die folgende Vergleichsgrafik zeigt den Schallabsorptionsgrad αs im DIN-Frequenzraster von 100 bis 5000 Hz. So lassen sich Basotect, PET-Vlies und textile Lösungen direkt gegenüberstellen.

Frequenzmesskurven verschiedener Absorber
Hinweis: Die PET-Vlies-Kurven wurden aus der bereitgestellten Grafik digitalisiert und sind als belastbare Näherung zu verstehen.

αw-Bewertung nach ISO 11654

Der bewertete Schallabsorptionsgrad αw verdichtet die frequenzabhängige Wirkung auf einen normierten Vergleichswert und ordnet die Materialien in Akustikklassen von A bis E ein.

Alpha-w Vergleich der Materialien

Wesentliche Erkenntnisse

Die Kombination der Materialien ermöglicht eine gezielte Zonierung des Raumes:

  • Basotect 50 mm eignet sich besonders für Deckenfelder und frühe Reflexionspunkte.
  • PET-Vlies 50 mm liefert eine sehr starke Wirkung im Mitteltonbereich und stabilisiert die Sprach- und Musikwiedergabe.
  • Moonlight ergänzt die Behandlung an Fensterflächen und flexiblen Trennzonen.
  • Alphacoustic ist interessant, wenn Transparenz und leichte textile Wirkung im Vordergrund stehen.
  • Rentiermoos ist eher eine dekorative Ergänzung als Hauptmaßnahme.

RT60-Simulation für das Musikzimmer

Simuliert wurde ein Musikzimmer mit 8 m × 5 m × 3 m. Als Zielwert wurde ein Bereich von etwa 0,45 bis 0,55 s angesetzt, um sowohl präzises Hören als auch angenehmes Musizieren zu ermöglichen.

RT60 Simulation Musikzimmer
Planungsempfehlung

Empfohlene Maßnahmen

Decke10–12 m² Basotect 50 mm als Deckensegel oder Akustikfelder
Seitenwände6–8 m² PET-Vlies 50 mm an Erstreflexionspunkten
Rückwand4–6 m² PET-Vlies oder Kombination aus Absorption und Diffusion
FensterseiteMoonlight-Akustikvorhang als variable Ergänzung
BodenTeppich im zentralen Bereich zur Zusatzdämpfung im Hochton
Erwarteter Effekt: Reduktion der Nachhallzeit von ca. 1,6 s auf etwa 0,45–0,55 s, deutlich verbesserte Ortung, höhere Sprachverständlichkeit und kontrolliertere Musikwiedergabe.

Datei 1
diagramm_frequenzmesskurven.png

Vergleich aller Messkurven im DIN-Raster.

Datei 2
diagramm_alpha_w.png

αw-Benchmark mit Akustikklassen A–E.

Datei 3
diagramm_rt60.png

Vorher-/Nachher-Simulation für das Musikzimmer.