Loke Acoustic wheel
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- Walt Disney Concert Hall – Los Angeles (2003)
- Architekt: Frank Gehry
- Akustik: Nagata Acoustics
- etwa 2265 Plätze
- sehr direkter, klarer Orchesterklang
- ikonisches Gebäude aus Edelstahl
Besonderheit: gilt als einer der erfolgreichsten modernen Konzertsäle.
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- Elbphilharmonie – Hamburg (2017)
- Architekten: Herzog & de Meuron
- Akustik: Yasuhisa Toyota (Nagata Acoustics)
- etwa 2100 Plätze
Die große Halle ist ein klassischer Vineyard-Saal mit zentraler Bühne und terrassierten Sitzplätzen.
Besonderheit: extrem präzise Akustik dank „White Skin“-Wandstruktur.
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- Philharmonie de Paris – Paris (2015)
- Architekt: Jean Nouvel
- rund 2400 Plätze
- sehr komplexe Terrassenstruktur
Publikum sitzt um die Bühne, ähnlich wie in Berlin oder Los Angeles.
Besonderheit: einige Ränge „schweben“ über dem Orchester.
- Suntory Hall – Tokio (1986)
- einer der ersten großen Vineyard-Säle außerhalb Europas
- von Herbert von Karajan mitentwickelt
- rund 2000 Plätze
Karajan nannte ihn eine „jewel box of sound“ (Schmuckkästchen des Klangs).
- Gewandhaus – Leipzig (1981)
- Sitzplätze: etwa 1900
- Heimat des Gewandhausorchesters
- frühe Umsetzung des Berliner Vineyard-Konzepts
- DR Koncerthuset – Kopenhagen (2009)
- Architekt: Jean Nouvel
- Akustik: Nagata Acoustics
- sehr moderne Interpretation des Weinberg-Prinzips
- Helsinki Music Centre – Helsinki (2011)
- Sitzplätze: etwa 1700
- Heimat von zwei großen Orchestern
- sehr klare, transparente Akustik
💡 Interessante Entwicklung:
Der Weinberg-Typ wurde ursprünglich als radikale Alternative zur klassischen Shoebox entwickelt, hat sich aber seit den 2000er-Jahren zum Standard für neue große Konzertsäle entwickelt.